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Jäger schufen mehr als 16 ha Lebensraum

12. März 2026

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Jägerinnen und Jäger pflanzten 2025 rund 12.000 Bäume und Sträucher. Das schafft hochwertige Habitate für das Wild und fördert eine nachhaltige Waldentwicklung.

2025 haben die niederösterreichischen Jägerinnen und Jäger gemeinsam mit Grundeigentümern, Land- und Forstwirten insgesamt 12.477 Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Pflanzungen wurden im Rahmen von 61 Einzelprojekten der Wildökolandaktion umgesetzt, die der NÖ Jagdverband gemeinsam mit der EVN und dem Landschaftsfonds des Landes Niederösterreich umsetzt. Damit haben sie im Jahr 2025 insgesamt 16,92 Hektar neuen Lebensraum geschaffen. Die Projektpartner übernehmen dabei 80 Prozent der Pflanzenkosten, was 2025 insgesamt 48.659,05 Euro entsprach. Auf diese Leistungen der Jägerinnen und Jäger für Wald und Wild macht der NÖ Jagdverband anlässlich des Internationalen Tags des Waldes am 21. März aufmerksam. Der Welttag wurde 1971 von der FAO zur Sensibilisierung für das globale Waldsterben ins Leben gerufen.

„Die Jägerinnen und Jäger übernehmen Verantwortung, indem sie Bäume und Sträucher pflanzen, Wildäcker säen und die Wildtierbestände regulieren. Das ist aktiver und ehrenamtlicher Umwelt- und Naturschutz“, betont Niederösterreichs Landesjägermeister Christoph Metzker. „Die Maßnahmen der Jägerinnen und Jäger kommen der gesamten Pflanzen- und Tierwelt zugute: Das Wild profitiert von mehr Einstand und Deckung sowie einer generell höheren Habitatquälität. Zudem sinkt der Druck auf die Wälder, die sich vielfältig und resilient entwickeln sowie wichtige ökonomische, ökologische und auch soziale Funktionen für Mensch und Tier erfüllen können.“ Die Jägerinnen und Jäger sind zudem in einem steten Dialog mit anderen Naturnutzergruppen, um gemeinsam ganzheitlich die Lebensraumentwicklung voranzutreiben und gegenseitig die Ansprüche und Bedürfnisse der anderen Gruppen berücksichtigen zu können.

Wildökolandaktion: Naturschutz seit 1967

NÖ Jagdverband, EVN und Landschaftsfonds führen die Wildökolandaktion seit 1967 durch. Seitdem haben die Jägerinnen und Jäger sowie Grundeigentümer, Land- und Forstwirte in 4.466 Projekten insgesamt 3,75 Mio. Bäume und Sträucher gepflanzt. Das entspricht 1.765 Hektar Lebensraum oder in einer Reihe gepflanzt der Strecke von Wien bis Athen. Die Projektpartner haben das mit insgesamt 3,1 Mio. Euro gefördert und die Kosten für die Planung und Beratung der Projekte durch zwei Fachexperten getragen. 20 Prozent finanzierten die Jägerinnen und Jäger sowie die Grundeigentümer selbst.